RIS

Regensburger Insomnie Skala

Die Regensburger Insomnie Skala (RIS) erfasst die Ausprägung psychologischer Symptome und Schlafparameter im Rahmen einer primären Insomnie oder einer komorbiden sekundären Insomnie.

Die RIS eignet sich zur Messung therapeutischer Veränderungen, z. B. durch eine kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie. Sie kann darüber hinaus zur Messung psychophysiologischer Symptome bei anderen Schlafstörungen eingesetzt werden. Der Fragebogen erfragt kognitive und emotionale Aspekte wie Ängstlichkeit bezüglich des Schlafes sowie die psychophysiologische Komponente einer Insomnie. Er eignet sich zum Einsatz bei Personen mit einer Insomnie und bei Personen mit einer komorbiden oder sekundären Insomnie. Der Fragebogen ist an Erwachsenen validiert.

10 Fragen beziehen sich auf die Häufigkeit von Ereignisse in den letzten 4 Wochen. Erfragt werden Zeit bis zum Einschlafen, die Schlafzeit insgesamt, nach gestörtem oder unterbrochenem Schlaf, nach zu frühem Aufwachen, nach Gedanken und Ängsten hinsichtlich des Schlafs, nach der individuellen Leistungsfähigkeit sowie nach der Einnahme von Schlafmedikamenten. Zutreffende Antworten werden auf einer Skala von 0-4 angekreuzt.

Die RIS hat eine gute interne Konsistenz (Cronbach alpha .890). Sie wurde an einer Stichprobe von 218 Patienten mit einer psychophysiologischen Insomnie validiert, wobei sie eine gute Trennschärfe zu Gesunden zeigt. Es besteht eine hohe Übereinstimmungsvalidität mit dem Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI).


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Fragebogen


Bildschirmfoto vom RIS-Fragebogen zum Beantworten für Ihren Patienten.

RIS-Fragebogen

Auswertung


Alle Antworten werden aufsummiert.

Sie bekommen in Ihrem Therapeutenbereich von Psydix.org folgende Auswertung vom Fragebogen des RIS angezeigt (Bildschirmfoto: RIS-Auswertung) und können diese zusätzlich als PDF-Datei zur Dokumentation im Praxisprogramm herunterladen.

Vorschau der RIS-Auswertung als PDF zum Durchsprechen mit Ihrem Patienten:

RIS-Auswertung PDF Bildschirmfoto

Download: RIS-Auswertung als PDF-Datei.


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Interpretation


Grenzwerte geben an, ob die Ausprägung psychologischer Symptome unauffällig, auffällig oder ausgeprägt ist.

Bei 13 Punkten sollten Hinweise zum Schlafmanagement gegeben werden.
Ab 25 Punkten sollte ein Spezialist konsultiert werden.

© Crönlein, T. (2013)

Bildschirmfoto RIS-Fragebogen
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